Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des KFV Heidenheim


Ort: Landkreis Heidenheim
Datum / Uhrzeit: 25.07.2021


(wyma) Längst prägen die Begriffe „Digitalisierung“, „Kommunikation“ und „Vernetzung“ unseren Alltag. Ein Leben ohne das Internet kann sich heute kaum einer mehr vorstellen. Informationen sind für uns jederzeit innerhalb von Sekunden abrufbar und stehen über verschiedenste Kanäle und Medien zur Verfügung.

Dabei werden auch aktuellste Ereignisse beinahe in Echtzeit und oft ungefiltert über diese modernen Kommunikationswege verbreitet. Egal ob von Privatpersonen oder Institutionen wie Medienhäusern und ihren Journalist*innen: Die Flut an Information bricht selten ab.

Auch die Arbeit der Feuerwehren ist dabei im Fokus – Die Entwicklung zeigt ein stetig wachsendes Interesse. Insbesondere in den Sozialen Netzwerke kanalisiert sich dabei ein immer schnellerer Informationsfluss. Auch die öffentliche Berichterstattung durch die Presse speist dabei verschiedenste Formen von Medien ein, die in ihrer Wirkung stark voneinander abweichen können.

Als zentrales Element dieser Art von Berichterstattung und Informationsverbreitung darf sich die Feuerwehr diesem Thema nicht entziehen. Daher ist neben einer hohen Sensibilisierung der Feuerwehrangehörigen vor allem eine solide und professionelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wichtig.

Für den Kreisfeuerwehrverband Heidenheim ist dabei ein ganzes Team an „Fachberatern für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit“ im Einsatz. Eingeteilt in die Zuständigkeit für gewisse, lose Bereiche des Landkreises arbeiten sieben Fachberater in enger Zusammenarbeit mit den Einsatzabteilungen. Geführt wird die Gruppe von Michael Salwik von der Feuerwehr Herbrechtingen, seit Beginn im Jahr 2017 ein Teil des „Presseteams“ ist.

Die Einteilung der Zuständigkeitsgebiete erfolgte nach geographischer Lage des Wohnortes und folgt dem Ziel, möglichst jede Ecke des Landkreises Heidenheim schnell abdecken zu können. Die Einteilung ist dabei aber als keinesfalls fest zu verstehen. Bei jedem Einsatz erfolgt die kurze, interne Abklärung wer die Einsatzstelle anfährt. Bei Rund 100 Einsätzen im Jahr ist vor allem auch diese Art der Abstimmung wichtig, um den Einsatzabteilungen stets ein verlässlicher Ansprechpartner sein zu können und die Arbeit auf das ganze Team zu verteilen.

Die Mitglieder:

-Michael Salwik, Feuerwehr Herbrechtingen

-Patrick Huslig, Feuerwehr Gerstetten

-Hartmut Pflanz, Feuerwehr Königsbronn

-Siegfried Falten, Feuerwehr Heidenheim

-Nils Molt, Feuerwehr Heidenheim

-Daniel Deichmann, Feuerwehr Dischingen

-Markus Wykydal, Feuerwehr Sontheim

Die Alarmierung zu den Einsätzen erfolgt ab einem gewissen Einsatzstichwort automatisch durch die Leitstelle Ostalb oder durch Anforderung der Einsatzleitung.

Vor Ort nehmen die Fachberater Kontakt zur Einsatzleitung auf, unterstützen diese bei Rückfragen und widmen sich der Einsatzdokumentation. Dabei ist es besonders wichtig, den reibungslosen und vor allem schnellen Einsatzablauf nicht zu stören. Menschenrettung und Löscharbeiten haben selbstverständlich immer den Vorrang. Deswegen gehört es auch zur Arbeit, Pressevertreter*innen und Passant*innen an der Einsatzstelle zu betreuen und diese ggf. aus dem einsatzrelevanten Bereich zu begleiten. Die Fachberater treten dabei als Informationsmittler und teilweise auch Filter auf, leiten wichtige Informationen weiter und beugen Falsch- oder Fehlinformation vor. Ein weiterer, wichtiger Punkt dabei ist das Augenmerk auf Pietät und Opferschutz bei der Berichterstattung.

Im Anschluss an die Arbeit an der Einsatzstelle, folgt das Nachbereiten der Einsatzdokumentation. Hierbei fällt das Augenmerk darauf, den Spagat zwischen Neuigkeitswert, feuerwehrtechnischen Inhalten und für die Öffentlichkeit relevanten Informationen zu meistern. Dabei wird neutral und wertungsfrei berichtet und sich auf relevante Fakten bezogen. Darüberhinaus werden diese Informationen auf eigenen Kanälen, wie zum Beispiel der KFV-Homepage oder Facebookseite, online und der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Wichtig ist auch ein guter Draht zur Lokalpresse – Auch hier liegt das Ziel in einer professionellen Zusammenarbeit. Für Rückfragen der Journalist*innen stehen die Fachberater daher ebenfalls zur Verfügung.

Neben der Arbeit an der Einsatzstelle und der darauf folgenden Berichterstattung, betreut das Presseteam außerdem die Jahreshauptversammlungen der Feuerwehren des Landkreises und unterstützt die Feuerwehrführung in weiteren Themen der Öffentlichkeitsarbeit wie zum Beispiel Informationsveranstaltungen.

Dabei steht immer im Vordergrund die Feuerwehr so echt und authentisch zu präsentieren wie sie auch ist und ein offenes, seriöses Bild an die Öffentlichkeit zu vermitteln. Im immer schneller und komplizierter werdenden Medienstrudel wird diese Arbeit in der Feuerwehr auch zukünftig weiter an Bedeutung gewinnen.


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