Fünf Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall an der Heckental-Kreuzung - Schaulustige säumen die Unfallstelle


Einsatzort: Heidenheim
Datum / Uhrzeit: 22.08.2026
Einsatzart: Technische Hilfe

(sam) Bei einem schweren Verkehrsunfall an der Heckentalkreuzung in Heidenheim sind am Samstagabend fünf Menschen verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen erlitten einige der Beteiligten schwere Verletzungen. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren im Einsatz. Die ebenfalls angerückte Polizei hatte alle Hände voll zu tun, um etliche Schaulustige von der Unfallstelle fernzuhalten.
Gegen 22.45 Uhr gingen die ersten Notrufe über den Unfall ein. Nach bisherigen Erkenntnissen war ein mit vier Personen besetzter BMW mit einem Mitsubishi kollidiert, in dem sich lediglich der Fahrer befand. Nach dem Zusammenstoß schlitterten die Fahrzeuge über die Kreuzung, wobei ein Ampelmast umgerissen wurde. Der Mitsubishi kam anschließend auf der Fahrerseite im Mittelstreifen zum Liegen.
Ersthelfer kümmerten sich bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte um die Verletzten. Die vier Insassen des BMW konnten das Fahrzeug selbstständig verlassen. Sie wurden vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und anschließend in eine Klinik gebracht.
Deutlich aufwendiger gestaltete sich die Rettung des Mitsubishi-Fahrers. Der Mann war zwar nicht im Fahrzeug eingeklemmt, aufgrund der Lage des Wagens war eine schonende Rettung jedoch nur mit schwerem technischen Gerät möglich. Einsatzkräfte der Einsatzabteilung Heidenheim schnitten deshalb Teile des Fahrzeugdachs ab. Anschließend konnte der Fahrer vorsichtig aus dem Fahrzeug befreit und an den Rettungsdienst übergeben werden. Auch er wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.
Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Heidenheim zwei Rettungswagen und ein Notarzt. Die Polizei war mit mehreren Streifenwagenbesatzungen vor Ort. Zudem musste ein Abschleppdienst die nicht mehr fahrbereiten Unfallfahrzeuge abtransportieren.
Für zusätzliche Arbeit sorgten zahlreiche Schaulustige, die sich an der Unfallstelle versammelten. Die Polizei musste darauf achten, dass die Einsatzkräfte bei ihrer Arbeit nicht behindert wurden und die Unfallstelle entsprechend abgesichert blieb.
Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war der betroffene Straßenabschnitt vollständig gesperrt. Die Unfallursache ist bislang ungeklärt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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