Heidenheim: Massiver Löscheinsatz in unwegsamen Gelände verhindert Brandausbreitung


Einsatzort: Heidenheim
Datum / Uhrzeit: 20.03.2022
Einsatzart: Brand

(ph) Kurz nach 14 Uhr wurde die Feuerwehr Heidenheim zu einem Brand hinter einer Schule in der Voithsiedlung gerufen. Als die ersten Kräfte sich vor Ort ein Bild der Lage machen konnten, musste man schnell reagieren und weitere Kräfte an die Einsatzstelle beordern. 
Im Bereich hinter der Schule brach aus noch ungeklärter Ursache ein Brand aus. Das Gefährliche dabei war, dass der Brand an einem steilen Hang ausbrach und sich durch die wochenlange Trockenheit ungehindert den Hang nach oben bis auf eine Fläche von ca. 600 Quadratmeter fressen konnte . Mit mehreren Strahlrohren und einer Drehleiter wurde das Feuer an dem Hang bekämpft. Weitere Kräfte aus Schnaitheim und Mergelstetten bauten von der oberen Seite einen Löschangriff auf, um dem Feuer von oben entgegen zu wirken. Hier musste eine Wasserversorgung aufgebaut werden da im oberen Bereich kein Zugang mit Fahrzeugen möglich war. Der Wind fachte den Brand immer wieder an und das unwegsame Gelände machten die Löscharbeiten sehr schwierig und langwierig. Mehrere Trupps wurden mit spezieller Sicherungstechnik am Hang gesichert und konnten die vielen Brandherde ablöschen. Nach rund 2 Stunden war das Feuer gelöscht. Zur Absicherung wurde die Drohnen Gruppe der Bundes Rettungshundestaffel Heidenheim nachalarmiert. Diese flog mit einer Drohne das betroffene Gebiet ab um eventuelle Glutnester mit einer Wärmebildkamera ausfindig zu machen.
Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Heidenheim, Schnaitheim und Mergelstetten, die Polizei und die Drohnenstaffel der BRH.

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